Installationsanleitung Octopus Duo CI

Bitte lesen Sie diese Anleitung sorgfältig, sie hilft Ihnen beim Einbau und der Inbetriebnahme Ihres Digital Devices-Produktes.

 

Besuchen Sie unsere Webseite www.digitaldevices.de, um sich aktualisierte Fassungen dieser Anleitung sowie aktualisierte Treiber herunterzuladen. Kontaktmöglichkeiten finden Sie am Ende dieser Anleitung.

Hinweis: Technische Änderungen sowie Änderungen in Form, Farbe und Gewicht bleiben vorbehalten

Sicherheits- und Gefahrenhinweise

Sie haben mit Ihrer TV-Karte bzw. Ihrem Erweiterungsmodul ein Produkt für den Einbau in PC-Systeme erworben.

 

Bitte lesen Sie die folgenden Sicherheitshinweise sorgfältig durch, um beim Einsatz Schäden an Personen oder dem Produkt zu vermeiden. Beachten Sie auch die Hinweise im Handbuch Ihres PCs

 

Geben Sie die Anleitungen an Personen weiter, die einen Ein- Um- oder Ausbau durchführen (auch bei Weiterverkauf).

Wichtige Sicherheitshinweise

  • Der Einbau setzt Kenntnisse mit PC-Systemen voraus und darf nur von erfahrenen Anwendern und geschultem Personal durchgeführt werden.
  • Lassen Sie Kinder keinesfalls an elektrischen Geräten spielen. Sie können Gefahrenquellen noch nicht erkennen.

Trennen Sie Ihren PC vor jeglichen Arbeiten vom Stromnetz und warten danach einige Minuten, bis alle Bauteile abgekühlt sind, bevor Sie Arbeiten durchführen. Bei Verbindung zum Stromnetz besteht die Gefahr eines Stromschlags, der tödlich enden kann.

  • Der Stromstecker muss zugänglich sein, um bei Gefahr eine umgehende Trennung vom Stromnetz zu ermöglichen.
  • Überbrücken Sie nie Anschlüsse im System oder der Stromnetzsicherung, es besteht die Gefahr eines Stromschlages

Gefahrenhinweise zu Arbeiten am PC

  • Stecken Sie keine Kabel im eingeschalteten Zustand des PCs um (auch nicht das Antennenkabel).
  • Sie sollten sich vor jeglichen Arbeiten statisch entladen, z.B. indem Sie einen geerdeten Gegenstand berühren.
  • Verwenden Sie nur Bauteile und Kabel im einwandfreien Originalzustand. Defekte Geräte und Kabel sind zu ersetzen.
  • Setzen Sie die Karte nur an vorgesehen Anschlüssen (PCI Express bzw. Datenport) ein und wenden beim Einbau keine Gewalt an.
  • Die Karte/Das Modul dürfen nicht mit Feuchtigkeit oder chemischen Lösungsmitteln in Berührung kommen. Karten/Module, die mit Flüssigkeit in Berührung kommen, sind als „defekt“ auszusortieren.
  • Verwenden Sie keinesfalls Werkzeug (wie Schraubendreher), um an schwer zugängliche Stellen im PCs zu gelangen. Netzteile führen auch nach dem Ausschalten Spannung, somit besteht die Gefahr eines (tödlichen) Stromschlages.
  • Kleinteile wie Schrauben können Kurzschlüsse auslösen und dürfen sich nicht unbefestigt im PC befinden.
  • Verwenden Sie die Karte/das Modul und den PC nicht im Freien. Kabel für den Inneneinsatz dürfen nicht im Freien verlegt werden.

Kontaktieren Sie bei Problemen, Defekten oder Fragen Ihren Lieferanten.

Haftungsausschluß

Die folgenden Punkte führen zum Verlust von Haftungs- sowie Gewährleistungs- und Garantieansprüchen

  • Die Verwendung defekter, modifizierter oder mit Flüssigkeit in Berührung gekommener Teile und Kabel
  • Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise oder der Einbau durch nicht qualifizierte Personen
  • Die Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile

Elektromagnetische Verträglichkeit, Entsorgung

  • Die Richtlinien für elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) müssen beim Anschluss der TV- Karte/des Moduls eingehalten werden.
  • Elektrische Bauteile müssen fachgerecht entsorgt werden und gehören keinesfalls in den Hausmüll.

Produkteigenschaften

Mit der Octopus Duo CI erhalten Käufer eine Kombination aus CI-Module und Bridge. Durch das integrierte CI-Modul ist sie dabei auf unterschiedliche Empfangssituationen wie Pay-TV ausgerichtet.

Dank des Digital Devices-Modulsystems kann sie problemlos jederzeit mit einem oder mehreren Tuner-Modulen bestückt werden.

Die Entwicklung und Fertigung in Deutschland sowie der herstellereigene Support gewährleisten eine stete Weiterentwicklung und dauerhafte Unterstützung vieler Softwareprodukte.

Besonderer Wert wird dabei auf umweltverträgliche Green IT mit geringem Energieverbrauch und Verzicht auf umweltschädliche Bauteile gelegt.

Technische Daten Octopus Duo CI


Identifikation

  • EAN: 4260217681003
  • ArtNr.: 092123

Kategorie

  • Bridge-Modul mit integriertem CI-Modul als Basis für Tuner-Erweiterungsmodule
  • Anschlüsse für Erweiterungsmodule vorhanden (Tuner, CI)

CI-Eigenschaften

  • Multi Transponder Decryption, bis zu vier Entschlüsselungen unterschiedlicher Kanäle von unterschiedlichen Transpondern möglich (unter Windows)

Getestete CAM Module

  • Mascom Alphacrypt Light + Easy TV
  • SMIT Irdeto/Cryptoworks
  • SMIT Viaccess mit SRG
  • Technicrypt CW mit ORF
  • SCM Cryptoworks

Anschlüsse

  • PCI Express (x1-x16)
  • 2x 20-poliger Datenanschluss für DuoFlex Erweiterungsmodule (z.B. Tuner und Common Interfaces)

Abmessungen

  • L 115 mm, B 48 mm, T 16 mm

Leistungsaufnahme

  • < 2 Watt zzgl. Verbrauch des CA Moduls

unterstützte Betriebssysteme

  • Linux (ab Kernel 2.6.34)
  • Microsoft Windows® XP(SP3), 7, 8, 8.1, 10; Unterstützung für 32 und 64 Bit
  • Windows® Media Center-kompatibel

Systemvoraussetzungen

  • Dual Core Intel® oder AMD® CPU
  • 512 MB RAM
  • ein freier PCIe Steckplatz (x1 bis x16)

Umwelt und Sicherheit

  • RoHS konform
  • WEEE konform
  • gemäss europäischen ISO/DIN Richtlinien und Umweltstandards gefertigt

Lieferumfang

  • Octopus Duo CI PCI Express Karte
  • Schnellinstallations Guide
  • Handbuch (auf CD)
  • Treiber (auf CD)
  • Software DD-TV (auf CD)
  • Slotblech Full-Profile

Inbetriebnahme

Hinweis: Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise dieses Handbuches und im Handbuch Ihres PCs.

Vorbereitung, Hinweise

  • Führen Sie vor dem Ein-/Umbau eine Datensicherung durch
  • Schalten Sie den PC aus und trennen zunächst die Stromversorgung und dann die weiteren externen Kabel.
  • Platzieren Sie den PC so auf einer standfesten Unterlage, dass Sie die Rückseite bequem erreichen können.
  • Warten Sie einige Minuten, bis alle Bauteile abgekühlt sind, bevor Sie Ihren PC öffnen und mit dem Einbau fortfahren.

Hinweis: Um einen elektrischen Kurzschluss zu vermeiden, sollten neu erworbene Geräte und Karten erst in Betrieb genommen werden, wenn sie die Umgebungstemperatur angenommen haben.

  • Befestigen Sie ggf. das passende Slotblech mit den beiliegenden Schrauben an Ihrer Karte bzw. Ihrem Modul.

Hinweis: Modelle, bei denen die Bauhöhe es erlaubt, werden mit zwei Slotblechen (FullProfile und LowProfile) geliefert. Darüber hinaus sind Slotbleche in verschiedenen Ausführungen als Zubehör erhältlich.

Einbau der Karte

Hinweis: Elektrostatischen Entladungen / Electrostatic Discharge (ESD) können interne Komponenten des PCs beschädigen. Sie sollten sich daher vor Arbeiten am System entladen, zum Beispiel, indem Sie einen geerdeten Gegenstand berühren.

  • Öffnen Sie das Gehäuse wie in der Bedienungsanleitung des PCs beschrieben
  • Suchen Sie einen geeigneten PCIe-Slot und entfernen dort das Slotblech
  • Halten Sie die TV-Karte am Slotblech und stecken sie diese senkrecht in einen freien PCI Express Steckplatz (x1-x16), so dass die TV-Karte im Slot einrastet. Achten Sie darauf, keine umliegenden Bauteile zu beschädigen.
  • Schrauben Sie das Slotblech fest, so dass die Karte fixiert wird.
  • (Optional, bei Verwendung einer Cine-S2): Verbinden Sie den Stromanschluss mit Ihrem Netzteil, wenn Ihr LNB das erfordert (>5 Watt Verbrauch). So können LNBs mit einer Leistungsaufnahme von 20 Watt versorgt werden.
  • Schließen Sie das Gehäuse
  • Schließen Sie die getrennten Verbindungskabel wieder an.
  • Verbinden Sie das Antennenkabel mit einem Antenneneingang Ihrer TV-Karte bzw. Ihres Tunermoduls
  • Abschließend verbinden Sie das Netzkabel mit dem PC und schalten ihn ein.

Anschlussübersicht Octopus Duo CI

CA Modul einsetzen

Setzen Sie die SmartCard Ihres PayTV Anbieters in das CA Modul (CAM) ein und schieben Sie anschließend dieses bis zum Anschlag in einen freien CI Slot des CIs. Kurz vorm Anschlag beim Einstecken des CAMs wird der Druck leicht erhöht. Wenn dieser Punkt erreicht ist, lässt sich das CAM etwa noch 5mm in das CI einschieben.

CAM Module können auch im laufendem Betrieb ein oder ausgesteckt werden. Die Erkennung erfolgt automatisch ohne Neustart des PCs.

Es können bis zu zwei CA-Module verwendet werden.

Treiberinstallation

Treiberinstallation unter Windows

Vorbereitung:

  1. Starten Sie ihren Webbrowser und gehen Sie auf die Website www.digital-devices.de.
  2. Klicken Sie auf der Startseite der Website auf „Downloads“ und laden Sie den entsprechenden Treiber für ihr Betriebssystem herunter.

Treiber sind für folgende Windows-Versionen verfügbar:

  • Microsoft Windows® XP(SP3), 7, 8, 8.1, 10, jeweils in 32 und 64 Bit

Das Windows Media Center wird voll unterstützt.

Treiberinstallation

Achtung: Bei der Installation neuer Treiber oder Programme können vorhandene Daten überschrieben oder geändert werden. Daher sollten Sie vor der Installation eine Sicherungskopie Ihrer Festplatte erstellen. Schadenersatzansprüche bei Datenverlust und dadurch hervorgerufene Folgeschäden sind ausgeschlossen.

Hinweis: Bei Windows® XP melden Sie sich mit einem Benutzerkonto mit Administratorenrechten an.

  1. Starten Sie das Setupprogramm durch (Doppel-)klick auf die heruntergeladene Datei: „DigitalDevices DVB Driver X.msi“.
  1. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.

Hinweis: Wenn Sie eine anderes als das vorgeschlagene Installationsverzeichnis wählen, kann das DD Control Center zu Verwaltung der Karten und Module nur aus dem Installationsverzeichnis und nicht aus der Systemsteuerung aufgerufen werden.

  1. Nach Abschluss der Installation starten Sie den Rechner neu.

Hinweis: Die Meldung: „Der zu installierende Treiber hat die Prüfung nicht bestanden ...“. ist kein Hinweis auf einen Fehler des Treibers, sondern auf die fehlende Microsoft-Signatur und kann daher durch Klicken auf den „Weiter“- Button ignoriert werden

 

Nach erfolgreicher Treiber Installation werden im Windows Gerätemanager drei neue Einträge angezeigt (bei weiteren Modulen mehr).


Nachfolgend ein Beispiel unter Windows® 10.

 

Treiberinstallation unter Linux

Aktuelle Treiber stehen hier bereit: https://github.com/DigitalDevices/dddvb/releases

Wir gehen von Ubuntu/Debian, OpenSUSE und Fedora Linux aus, andere Distributionen sollten sich ähnlich verhalten.

Installation der Komponenten

Ubuntu/Debian:

sudo apt-get install mercurial build-essential libproc-processtable-perl linux-headers-$(uname –r)

 

OpenSUSE:

sudo zypper install -t pattern devel-basis

sudo zypper install mercurial perl-Proc-ProcessTable kernel-devel kernel-source

 

Fedora:

sudo yum groupinstall "Development Tools" "Development Libraries"

sudo yum install mercurial perl-Proc-ProcessTable kernel-devel kernel-headers

 

Vorgang (Ausführung in einer Konsole/Terminal)

Aktuellen dddvb Treiber herunterladen und entpacken

cd /usr/src

sudo wget https://github.com/DigitalDevices/dddvb/archive/0.9.36.tar.gz

sudo tar -xf 0.9.36.tar.gz

 

Treiber bauen

cd dddvb-0.9.36

sudo make

 

Module installieren

sudo make install

 

Reihenfolge für das Laden der Module festlegen

sudo mkdir -p /etc/depmod.d

echo 'search extra updates built-in' | sudo tee /etc/depmod.d/extra.conf

 

Dem System die neuen Module und deren Abhängigkeiten bekannt geben

sudo depmod -a

 

Bei Einsatz einer Max S8 die Datei ddbridge.conf anlegen

echo 'options ddbridge fmode=x' | sudo tee /etc/modprobe.d/ddbridge.conf (X durch Betriebsart/fmode ersetzen)

Info: Falls I2C-Timeouts auftreten, bitte MSI für ddbridge deaktivieren: echo 'options ddbridge fmode=x msi=0' | sudo tee /etc/modprobe.d/ddbridge.conf

 

Treiber laden

sudo modprobe ddbridge

 

Betriebsarten für die Max S8:

fmode=0 4-Tuner-Modus(Interner Multischalter deaktiviert);

fmode=1 Quad-LNB / normale Ausgänge des Multiswitches

fmode=2 Quattro-LNB / Kaskaden Ausgänge des Multiswitches;

fmode=3 Unicable oder JESS LNB / Unicable-Ausgang des Multiswitches

 

Einstellungen im Linux Treiber

Stellen Sie folgende ddbridge Parameter für fmode ein:

  • fmode = 0
  • fmode = 1
  • fmode = 2
  • fmode = 3

Demod 0 & 4 an Eingang 1

Demod 1 & 5 an Eingang 2, etc.

 

Der Eingang für jedes Frontend kann geändert werden mit: ioct DTV_INPUT Alle Kabel sind über ein Quad LNB verbunden

Alle Kabel sind über ein Quattro LNB oder Multischalter Kaskadenausgang verbunden: Eingang 1=VL, 2=HL, 3=VH, 4=HH

Alle Demods sind auf Input 1 verbunden und senden JESS or SCR (Single Cable Routing – Einkabellösung) Kommandos von der Applikation

 

Digital Devices Control Center

Version 3 (15.09.2018)

Das Digital Devices Control Center ist in den Treibern ab Version 2.7.0.108 enthalten und dient der Verwaltung interner DD DVB-Produkte in Windows-Systemen. Die Netzwerktuner-Konfiguration erfolgt im WebInterface oder Octopus Cast Tool.

Hinweis: Diese Anleitung beschreibt die für Ihr Produkt relevanten Punkte des DD Control Centers, eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier:

https://manuals.digitaldevices.de/dd-controlcenter-v3

Funktionen

Die folgenden Einstellungen und Funktionen bietet das DD Control Center:

  • Einrichtung des Betriebsmodus (Einkabel-System)
  • Zuweisung Empfangsart (DVB-S/S2 sowie T/T2 und C/C2)
  • Hardwareinformationen und Diagnosemöglichkeiten (Tunerlog, Signalstärke, Temperatur)
  • Firmwareupdates
  • Zuweisung Tuner an CI (wenn vorhanden)
  • Zugriff auf CAM-Menüs (wenn vorhanden)

Aufruf des DD Control Centers

Das DD Control Center ist ab Treiberversion 3 in das Windows Startmenü integriert und kann dort aufgerufen werden (bis Version 2 erfolgte der Aufruf aus der Systemsteuerung).

Für manche Funktionen (die Treibereinstellungen setzen) kann es erforderlich sein, die Anwendung als Administrator auszuführen.

Hardware

Die angeschlossene Hardware wird unter Devices angezeigt. Je Basiskarte wird ein Menüeintrag zur Auswahl erzeugt.
Verfügt die Basiskarte über Erweiterungsports, werden diese im Hauptbildschirm angezeigt, ebenso die daran angeschlossenen DuoFlex-Module.

Zu Diagnosezwecken stehen Ihnen Hardwaredaten zur Verfügung, die im Abschnitt Diagnose + Wartung näher beschrieben werden.

Werden verbaute Karten oder Module hier nicht angezeigt, muss geprüft werden, ob sie korrekt angeschlossen sind.

Einrichtung

Einrichtung eines CI, Zuweisung CI und Tuner

Damit ein CI bzw. CAM die empfangenen TV-Signale entschlüsseln kann, muss es einem oder mehreren Tunern zugewiesen werden.
Im Menü Tasks-Common Interface-Zuweisung werden die verbauten Tuner und CI-Module als Matrix angezeigt, in der die Zuweisung durch Aktivierung der Checkbox(en) vorgenommen werden kann.

  • Unterstützt das CAM die MTD Technologie (Multi Transponder Decryption), können ihm bis zu vier Tuner zugewiesen werden, das CAM läuft dann automatisch im MTD-Modus. Wird nur ein Tuner zugewiesen, läuft das CAM im STD-Modus (Single Transponder Decryption).
  • Einem Tuner können mehrere CIs zugewiesen werden, das ermöglicht die Nutzung unterschiedlicher PayTV-Anbieter mit dem gleichen Tuner(CI-Kaskadierung)

Zuweisung nach Änderungen der Hardware-Konfiguration

Sollten CI-Module entfernt oder neu hinzugefügt werden, muss die Zuweisung wiederholt werden, ebenso kann sie nach Treiberupdates erforderlich sein.

Über die Schaltfläche „Alle Löschen“ werden alle CI Einstellungen zurückgesetzt.

Diagnose

Die erfolgte CI-Zuweisung kann im Menü Devices für die Karten und Module eingesehen werden.

Einstellungen im CAM vornehmen

Im Menü CAM können die Menüs der installierten CAM-Module aufgerufen und Einstellungen vorgenommen werden. Die Auswahl des CAMs erfolgt im Menü.

Im Hauptfenster werden nach kurzer Zeit die Menüpunkte des CAM zur Auswahl angezeigt.
Hinweis: Es handelt sich hier um das CAM-Menü, das vom Hersteller bereitgestellt wurde, das Digital Devices Control Center ist lediglich das Anzeigemedium


Tipp:

Wenn Ihre TV-Software keinen Zugriff auf das CAM-Menü ermöglicht, können Sie sie im Hintergrund geöffnet lassen und dann das DD Control Center nutzen.

Das ermöglicht z.B., aktuelle Statusmeldungen oder Debug Infos einzusehen (Funktion abhängig vom eingesetzten CAM).

CI-Bitrate einstellen (Octopus CI S2 Pro und Octopus Duo CI)

Für die integrierten CIs von Octopus CI S2 Pro und Octopus Duo CI kann im Menü Devices die Bitrate eingestellt werden, wenn es zu Fehlern bei der Entschlüsselung kommt.

Unterschiede Multi Transponder Decryption (MTD) und Single Transponder Decryption (STD)

Im Lieferumfang Ihrer TV-Karte befindet sich die Software „Digital Devices TV“, darüber hinaus ist Ihre Karte zu vielen Anwendungen kompatibel.

Digital Devices TV

Im Lieferumfang Ihrer TV-Karte befindet sich die Software Digital Devices TV.

Damit können Sie neben den internen DVB-S, DVB-C- und DVB-C-Karten auch Netzwerktuner wie die Octopus NET einbinden.

Sie können sich die aktuelle Fassung hier herunterladen: Digital Devices – DD-TV Download

Das Handbuch zur Anwendung steht hier bereit: DDTV-Handbuch

TV-Software von Drittanbietern einrichten

Die TV-Karte unterstützt viele TV-Applikationen, z.B. Microsoft Windows® Media Center 7/8, DVBViewer, Media Portal, Gen2VDR, MythTV

Besuchen Sie uns auf unserer Website www.digital-devices.de, dort halten wir für Sie Anleitungen zu verschiedenen Applikationen bereit.

Technische Abbildungen Octopus Duo CI

Erweiterungen

Die Digital Devices Basis-Karten und Module sind dank des Digital Devices Systems problemlos erweiter- und kombinierbar.

An die Basis-Karten und Bridges kann grundsätzlich jedes DuoFlex-Modul über die Erweiterungsanschlüsse angeschlossen werden.

Auch Karten ohne Erweiterungsanschlüsse können kombiniert werden, hier erfolgt die Anbindung über den PCIe-Systembus.

In beiden Varianten werden die zusätzlichen Module nahtlos in das Digital Devices Control Center integriert.

Erweiterungsmöglichkeiten einer Octopus Duo CI

Es sind verschiedene Kombinationen von Digital Devices DVB Komponenten mit einer Octopus-Bridge möglich. (max. 4 Komponenten anschliessbar).

Slotbleche, Montage

Für die unterschiedlichen Kombinationen können Sie bei Digital Devices passendes Zubehör erwerben.

In der folgenden Abbildung zeigen wir einige Beispiele für Slotbleche und Stromverbindungen.

Abgebildete Beispielkonfiguration: Digital Devices Cine S2 v7 mit einem DuoFlex S2 v4 Erweiterungsmodul auf einem kombinierten Slotblech K (als Zubehör erhältlich)

Einbau eines Duoflex Erweiterungsmoduls (Tuner oder CI)

Vorbereitung, Hinweise

  • Führen Sie vor dem Ein-/Umbau eine Datensicherung durch
  • Schalten Sie den PC aus und trennen zunächst die Stromversorgung und dann die weiteren externen Kabel.
  • Platzieren Sie den PC so auf einer standfesten Unterlage, dass Sie die Rückseite bequem erreichen können.
  • Warten Sie einige Minuten, bis alle Bauteile abgekühlt sind, bevor Sie Ihren PC öffnen und mit dem Einbau fortfahren.

Hinweis: Um einen elektrischen Kurzschluss zu vermeiden, sollten neu erworbene Geräte und Karten erst in Betrieb genommen werden, wenn sie die Umgebungstemperatur angenommen haben.

Hinweis: Elektrostatischen Entladungen können interne Komponenten des PCs beschädigen. Sie sollten sich daher vor Arbeiten am System entladen, zum Beispiel, indem Sie einen geerdeten Gegenstand berühren.

  • Befestigen Sie ggf. das passende Slotblech mit den beiliegenden Schrauben an Ihrer Karte bzw. Ihrem Modul.

Hinweis: Modelle, bei denen die Bauhöhe es erlaubt, werden mit zwei Slotblechen (FullProfile und LowProfile) geliefert. Darüber hinaus sind Slotbleche in verschiedenen Ausführungen als Zubehör erhältlich.

Einbau des Erweiterungsmoduls

  • Öffnen Sie das Gehäuse wie in der Bedienungsanleitung des PCs beschrieben
  • Suchen Sie einen geeigneten Slot und entfernen dort das Slotblech
  • Halten Sie das Modul senkrecht in den Slot und schrauben das Slotblech fest. Achten Sie darauf, keine umliegenden Bauteile zu beschädigen.
  • Verbinden Sie das Erweiterungsmodul mit dem mitgelieferten Flachbandkabel mit den Erweiterungsanschlüssen Ihrer Hauptkarte (Cine Serie oder Octopus Serie) – TAB Reihenfolge aufsteigend anschließen.

Hinweis 1: Achten Sie darauf, für die Verbindungen ausschließlich original Digital Devices Datenkabel zu verwenden. Für die Verbindungen mit Tunermodulen sollten dabei solche mit Ferritkern zum Einsatz kommen.

Hinweis 2: Achten Sie bei älteren DuoFlex-Modulen darauf, das Kabel richtig anzuschließen. Die rote Ader des Kabels muss dabei auf PIN 1 auf dem Modul bzw. der Karte liegen (rote Ader unten). Bei neueren Arten sind die Anschlüsse und Kabel verpolungssicher.

  • Verbinden Sie den Stromanschluss Ihres Moduls mit einem Anschluss Ihres Netzteils oder dem Anschluss Ihrer Basiskarte (sofern vorhanden)
  • Schließen Sie das Gehäuse
  • Schließen Sie die getrennten Verbindungskabel wieder an.
  • Verbinden Sie das Antennenkabel mit einem Antenneneingang Ihrer TV-Karte bzw. Ihres Tunermoduls
  • Abschließend verbinden Sie das Netzkabel mit dem PC und schalten ihn ein.

Die Verwaltung des Moduls erfolgt wie bei Ihrer vorhandenen Karte bzw. Ihrem vorhandenen Modul innerhalb des Digital Devices Control Center. Die Integration erfolgt „nahtlos“, Sie müssen hierfür nichts unternehmen.

Erweiterungsanschlüsse (Datenports, Tabs) der Octopus Duo CI

Hinweise zur Datenverbindung

Setzen Sie mehrere Module ein, werden angeschlossene Tuner Module je nach verwendetem TAB später im System folgendermaßen identifiziert:

  • TAB 1 an Octopus Serie -> Tuner 1&2
  • TAB 2 an Cine oder Octopus Serie -> Tuner 3&4
  • TAB 3 an Cine oder Octopus Serie -> Tuner 5&6
  • TAB 4 an Cine oder Octopus Serie -> Tuner 7&8

Achten Sie darauf, dass Tuner Erweiterungsmodule nach Möglichkeit von der Nummerierung her an kleineren TABs der Cine oder Octopus Serie angeschlossen werden als das DuoFlex CI.

Fehlerbehebung

Die folgenden Hinweise sollen Ihnen helfen, Probleme mit Ihrer Karte zu beheben.

Weitere Informationen und Hilfestellungen finden Sie in unserer Wissensdatenbank unter: http://support.digital-devices.de/

Grundsätzliche Voraussetzungen/Prüfungen bei Fehlern

Schalten Sie vor den folgenden Prüfungen den PC aus und trennen die Stromverbindung

Führen Sie nun die folgenden Prüfungen durch:
  • Sitzen alle Kabelverbindungen korrekt und am richtigen Anschluss?
  • Stecken die Karte(n) fest im PCIe-Slot?

Wenn die Karte von Ihrem System nicht erkannt wird, probieren Sie einen anderen PCI Express – Steckplatz aus. Bei manchen Mainboards wird die Karten im PCIe X16 Slot, nicht erkannt, verwenden sie stattdessen den X4 oder X1 Slot

  • Prüfen Sie, ob die Originalkabel verwendet werden. Vertauschen Sie nicht Kabel verschiedener Geräte, auch wenn sie identisch erscheinen. Sie können sich durch die Polbelegung unterscheiden.
  • Liefert die Antenne eine ausreichende Antennenleistung?
  • Prüfen Sie, ob der Mindestabstand von einem Meter zu hochfrequenten und magnetischen Störquellen (TV-Gerät, Mobiltelefon, Lautsprecherboxen usw.) besteht.
Schalten Sie den PC wieder ein und führen die folgenden Prüfungen durch:
  • Werden die Karten im Gerätemanager und (bei Windowssystemen) im DD Control Center angezeigt?
  • im BIOS sollte „PCI Express overclocking“ auf 100 und nicht auf auto gesetzt sein
  • Wird im DD Control Center oder Ihrer Anwendung angezeigt, dass ein Signal anliegt?
  • Besteht das Problem in einer oder mehreren Anwendungen? Probieren Sie es auch in **Digital Devices TV** aus.
  • Ist ein aktueller Treiber installiert? Tritt das Problem auch auf, wenn Sie einen anderen verwenden?
  • Haben Sie die benötigten Codecs für die Wiedergabe auf Ihrem System installiert ? Deaktivieren Sie ggf. DXVA, wenn es bei HD-Sendern zu Klötzchenbildung kommt.

Prüfungen und Hinweise zur Fehlerbehebung bei Verwendung eines CI-Moduls

  • Sind nur verschlüsselte Sender gestört oder auch unverschlüsselte?
  • Steckt das CAM richtig im CI und ist dieses korrekt angeschlossen?
  • Besteht das Problem auch, wenn Sie die CI-Zuweisung im DD Control Center entfernen und das CAM herausziehen?
  • Wird mit zugewiesenem CI kein Signal mehr angezeigt, ohne aber problemlos, könnte Ihr CAM defekt sein. Testen Sie es in einem anderen Gerät.*
  • Ist Ihre Smartcard freigeschaltet? Können die verschlüsselten Sender mit einem anderen Gerät/CAM entschlüsselt werden, z.B. einem Receiver?
  • Wenn das CAM in einem anderen Gerät einwandfrei funktioniert, stellen Sie bitte im BIOS/UEFI die PCIe-Busfrequenz auf 100 ein (Häufige Bezeichnungen sind „PCIe Frequency" "PCIe Overclocking" "BCLK/PEG Frequency“).

Hintergrund: Das CI hat eine bestimmte Taktung. Hat PCIe Bus höhere, kommen die Daten zu schnell beim CI an und es wird kein Sender angezeigt.

Impressum, Kontakt

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Telefon: +49 (0)7503 - 9300-66

E-Mail: sales@digitaldevices.de

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Digital Devices Produktportfolio

Digital Devices ist einer der führenden Systemlieferanten für ein breites

Spektrum von Netzwerkprodukten mit Ausrichtung auf Broadcast Technik.

Das Portfolio reicht von modularen DVB-Komponenten über Netzwerklösungen

bis hin zu individuellen Entwicklungen.

Alle Produkte werden in Deutschland und nach gängigen Umweltstandards

gefertigt.

Für weitere Informationen oder Anregungen stehen wir gern unter den

genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.digitaldevices.de .